Bohrpunkte im Lageplan sauber darstellen
Aufschlusslagepläne profitieren von klaren Symbolen, eindeutigen Punktnamen, Ansatzhöhen und sauberer CAD-/GIS-Struktur.

Bohrpunkte und Sondierungen sind zentrale Informationen in Baugrundprojekten. Im Lageplan müssen sie so dargestellt werden, dass Fachbeteiligte Punktlage, Aufschlussart und Bezug zu späteren Profilen oder Schnitten schnell erkennen.
Punktname und Aufschlussart
Eindeutige Punktnamen sind die Verbindung zwischen Lageplan, Bohrprofil, Tabelle und Bericht. Sie sollten konsistent verwendet werden und nicht je nach Planstand wechseln.
Auch die Aufschlussart sollte klar erkennbar sein. Bohrung, Rammsondierung oder Schurf können unterschiedliche Symbole und Beschriftungen benötigen.
Koordinaten und Ansatzhöhe
Koordinaten verorten den Punkt im Lagebezug. Die Ansatzhöhe ist wichtig für Profile, Schnitte und die fachliche Interpretation. Beide Informationen sollten aus einer nachvollziehbaren Datenquelle stammen.
Wenn Koordinaten oder Höhen nachträglich angepasst werden, müssen Lageplan, Tabellen und Profile konsistent bleiben.
Symbolik und Maßstab
Symbole müssen im Zielmaßstab lesbar sein. Zu kleine Marker, überlagerte Texte oder uneinheitliche Beschriftungen erschweren die Abstimmung.
Eine gute Darstellung trennt fachliche Information und Planoptik: Die Daten bleiben strukturiert, der Plan bleibt lesbar.
Bezug zu Profilen und Schnitten
Bohrpunkte im Lageplan sind häufig Ausgangspunkt für Bohrprofile, geotechnische Schnitte oder Berichtsanlagen. Deshalb sollte die Planstruktur spätere Auswertungen nicht erschweren.
Saubere CAD- und GIS-Daten helfen, Aufschlussinformationen wiederverwendbar zu halten.